Ein Praktikum hilft die Berufsziele zu hinterfragen

Manchmal hat man von seinem Berufswunsch recht ideale Vorstellungen. Wenn mann während eines Praktikums erlebt, wie es in der Realität zu geht, und darauf kommt, dass Berufsziel ist dann doch nicht das wahre, erspart man sich später eine berufliche Enttäuschung. Dennoch sollte man das Praktikum nicht vorzeitig beenden, und in jedem Fall durchhalten. Man sollte nicht überstürzen sondern Ruhe gemeinsam mit Eltern und Lehrer überlegen, wie man eine Kurskorrektur anlegen kann. Wenn es um die ersten praktischen Berufserfahrungen geht, ist man mit regelmäßigen Praktika bestens beraten. Besonders deshalb, weil junge Arbeitssuchende-auch, wenn sie auf der Suche nach einem Studentenjob sind- die in Ihrem Lebenslauf mehrere Praktika vorweisen können, bessere Chancen haben als andere. Man hat einfach die besseren Argumente. Außerdem sehen Personalentscheider es gern, wenn junge Bewerberinnen und Bewerber konsequent jeden Sommer einen Teil ihrer Freizeit für Praktika genutzt haben. Man wird automatisch für fleißiger, zielstrebiger und ernsthafter gehalten.
Da wir alle außerdem von Netzwerken leben, die Jungen wie die Alten, kann man gar nicht früh genug damit beginnen Kontakte zu knüpfen. Wenn man in einem Unternehmen schon als Praktikant oder Praktikanten positiv aufgefallen ist, wird die spätere Bewerbung um einen Job oder eine Lehrstelle ganz anders bewertet. Dafür muss man sich natürlich eines Praktikums ordentlich anstrengen. Doch wenn das Praktikum seinem Ende zugeht, kann man bei den Personalverantwortlichen gleichermaßen erlauben lassen, dass man sich wieder dort um einen Job bewerben will. Man sollte auf die Möglichkeit nutzen, mit Kunden, Lieferanten, Partnern ins Gespräch zu kommen. Und auch Kollegen und Vorgesetzte können in Zukunft für ein wichtig sein.

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