Glückwünsche zur Hochzeit: Verschicken Sie keinen alltäglichen Gruß
Es sollte immer etwas Herz dabei sein
Das Brautpaar trifft die persönliche Entscheidung, wie und in welchem Maße gefeiert wird. Paare heiraten, wie es ihrem gesellschaftlichen Umfeld entspricht, wie die Hochzeit erträumt wurde oder wie das Paar und die Familien sich eine Feier finanziell erlauben können. Fast immer aber wird der „schönste Tag im Leben“ nicht so normal begangen wie andere Tage. Das sollten Sie in Ihrem Glückwunsch berücksichtigen. In jedem Fall sollte Ihr Glückwunsch mehr sein als nur eine Grußkarte mit Unterschrift. Schon mit ein paar zusätzlichen Zeilen auf einer Karte können Sie den nicht alltäglichen Stellenwert des Ereignisses unterstreichen.
Regel Nr. 1: Glückwünsche zur Hochzeit sind keine alltägliche Korrespondenz. Etwas mehr Mühe ist angebracht.
Das Jawort, der Tag der Eheschließung, ist auf jeden Fall ein privater Festtag für das Paar. Auch Gratulationen, die aus dem geschäftlichen Umfeld oder aus dem Kollegenkreis ausgesprochen werden, zeigen die persönliche Verbundenheit mit dem Brautpaar, werden also immer in privater Form zum Ausdruck gebracht.
Dem von Liebe, Miteinander und Harmonie geprägten Ereignis angemessen sind liebevoll und einfühlsam geschriebene Gratulationen. Gelungene Hochzeitsglückwünsche vermitteln das Gefühl der Verbundenheit, der herzlichen Anteilnahme, der eigenen inneren Beteiligung und sollten die Freude spürbar werden lassen, die ein solcher Tag für alle Beteiligten beinhaltet.
Regel Nr. 2: Gratulationen zur Eheschließung zeichnen sich vorrangig durch „Herz“ und weniger durch Verstand und intellektuelle Tiefenschärfe aus.
Die persönliche Note: Erinnerungen
Ehen werden meist nicht von heute auf morgen geschlossen. Die Vorausplanungen beginnen oft schon einige Monate vorher. Denken Sie also rechtzeitig an das Sammeln von Informationen für Ihr Gratulationsschreiben, oder greifen Sie auf zurückliegende schöne Begebenheiten, Ereignisse und Anekdoten zurück, die Sie in Ihre Glückwünsche einfließen lassen. Durch das Einflechten gemeinsamer Erinnerungen wirkt eine Gratulation besonders persönlich. Verzichten Sie dabei aber auf das Herausstellen früherer Bekanntschaften und Verhältnisse der Heiratenden.
Regel Nr. 3: Bringen Sie eine persönliche Note in Ihre Hochzeitsgratulation Zum Beispiel durch Erinnerungen an Gemeinsamkeiten. Aber wecken Sie keine negativen Erinnerungen.
Zeigen Sie Kreativität durch Gestaltung
Auch wenn sie noch so einfach gestaltet sind: Mit selbst entworfenen und –gestalteten Glückwünschen zeigen Sie deutlicher Ihre Verbundenheit als mit vor gedruckten Karten. Insbesondere bei engeren Beziehungen zum Brautpaar sollten Sie versuchen, Ihre textlichen Glückwünsche selbst optisch liebevoll zu gestalten.
Lassen Sie Ihrer Phantasie dabei freien Lauf: Ein Tandem, zwei miteinander verzahnte Kontinente oder eine Fotocollage des Paares wirken sicherlich originell und zeigen, dass Sie sich Gedanken und Mühe gemacht haben. Auch mit einer zum Anlass und zum Hochzeitspaar passenden Karikatur, einem Foto oder einer Grafik können Sie verdeutlichen, dass Sie sich Gedanken gemacht haben. Verzichten Sie aber auf traditionelle Symbole wie einen grünen Kranz, zwei symbolisch verschlungene Ringe, Hochzeitskutschen, zwei rote Herzen oder andere Dinge, die von vielen inzwischen als kitschig empfunden werden.
Kreativität zeigen Sie auch durch die Auswahl eines passenden und weniger bekannten Zitates oder einiger Sätze aus der Literatur zum Thema „Ehe“. In speziellen Zitatesammlungen (Buchhandel oder Bücherei) finden sich zahlreiche Sprüche zu den Themen „Liebe“ und „Ehe“.