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Im Rausch der Geschwindigkeit

Die Computerspieler möchten weg von den puren Rennspielsimulationen und den klassischen Arcade-Rennspielen. Need for Speed war schon immer das beste Arcade –Spiel auf dem Markt. Mit hohen Geschwindigkeiten und bahnbrechenden Manövern ging es in die nächste Haarnadelkurve. Viel Realismus war nicht dahinter, es zählte einfach nur die Geschwindigkeit. In der Videospielszene war es damals etwas besonders, auf einer Straße mit Gegenverkehr zu fahren. Für den erfahren Zocker ist das längst nicht mehr besonderes. Gran Turismo war wohl die erste erwähnenswerte Simulation mit realistischer Fahrphysik. Die Grafik war sensationell auf der Playstation 1. Schon dort konnte reichlich getunt und Erfahrung als Kfz-Mechaniker gesammelt werden. Ein starker Motor war da noch das einfachste. Schwieriger war es das Handling des Autos zu verbessern durch Reifenstand, Fahrzeughöhe oder Bremseinstellung. Mehr Geschwindigkeit erzielte man, indem man die Fahrzeugbeladung reduzierte, am Getriebe schraubte und hier und da ein Rennchip einbaute.
Tuning macht ein Rennspiel interessanter. Ständig werden neue Bestzeiten erreicht, die durch kleinste Veränderungen am Fahrwerk vorgenommen werden können. Die Spieler möchten ein reales Rennszenario, statt von der Polizei durch eine Großstadt gejagt zu werden. Nerviger Gegenverkehr sorgt für weiteren Frust.
Die Macher von Need for Speed Pro Street wollen nun echte Rennstrecken und reichlich Tuningmöglichkeiten miteinander verbinden. Angeblich soll es einen Windkanal geben, in den man die selbstgebauten Teile auf Aerodynamik testen kann. Das klingt sehr interessant. Hoffentlich können weitere Einstellungen vorgenommen werden, wie zum Beispiel am Reifenluftdruck oder Turbolader. Für Einsteiger soll es auf jeden Fall auch weiterhin die kompletten Tuning-Pakete geben.

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